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Genau das werde ich immer wieder gefragt. Im Januar habe ich einen Bericht gelesen, der vom Zentrum der  Gesundheit verfasst war. Das möchte ich euch hier etwas  verkürzt weitergeben. Ich fand das äußerst interessant und da ich bei den Messungen an meinen Klienten immer wieder entdecke, dass der Säure-Basen-Haushalt aus der Balance ist, finde ich es sinnvoll diesen Bericht hier aufzunehmen.

„Schlacken sind mit Mineralstoffen und Spurenelementen neutralisierte und anschliessend im Organismus abgelagerte Säuren und Gifte. Die Neutralisation der Säuren und Gifte ist eine dringend erforderliche Massnahme des Körpers, um seine Organe vor Verätzung zu schützen. Das Bindegewebe ist unsere größte  Schlackendeponie“.

Beim „Scan“ stelle ich immer wieder fest, dass unser Bindegewebe sehr in Anspruch genommen ist. Kollagen, das dem Bindegewebe Festigkeit verleiht, fehlt, oder ist zumindest sehr eingeschränkt vorhanden.

„Schlacken werden normalerweise über die Nieren, Lunge, Darm und Haut ausgeschieden.  Chemisch gesehen handelt es sich bei Schlacken um die Bildung von Neutral-Salzen. Also Mineralien und Spurenelemente neutralisiern die für uns gefährlichen Säuren und Gifte und scheiden sie aus.  Nur durch eine Ablagerung wird aus dem vom Körper gebildeten Salz eine Schlacke. So handelt es sich z.B. bei der Gicht um die Schlacken und die Ablagerungen von Harnsäure.

Das Säuregefälle zwischen Blut, Bindegewebe und Organzellen ist eine sinnreiche Einrichtung. Denn es begünstigt den Abtransport der Säuren aus den Zellen durch das Bindegewebe hindurch zum Blut. Und unser Blut transportiert die Säure weiter. Dorthin, wo sie gewissermassen als Giftmüll entsorgt werden kann: Entweder zur Lunge, die in der Lage ist, die Kohlensäure mit dem Atem auszuscheiden, oder zur Niere, die Säure mit dem Harn ausscheidet. Ungleiche Säuregrade sind notwendig.
Auch über den Darm und die Schweissdrüsen in der Haut können Säuren ausgeschieden werden. Voraussetzung dafür, dass diese Müllabfuhr unseres Körpers funktioniert, ist natürlich ein gesundes Funktionieren unserer Entsäuerungsmechanismen. Dazu muss man wissen, dass mit den Lebensjahren die Fähigkeit des Körpers nachlässt, sich seiner Säuren zu entledigen.

Die Mechanismen, die anfallende Säuren ausschleusen, haben eine recht begrenzte Kapazität. Wird mehr Säure erzeugt als Blut, Nieren, Atmung, Darm und Haut wieder loswerden können, neutralisiert der Organismus diese Säuren mit basischen Mineralstoffen und nimmt sie als sog. Schlacken auf Depot – in ein „Zwischenlager“.

Unser Bindegewebe (das sogen. Fasziengewebe) galt immer als weitgehend nutzloses Füll- und Hüllgewebe. Es schien nur die Aufgabe zu haben, die Zwischenräume zwischen Knochen, Organen und Muskel elastisch aufzufüllen. Doch das Bindegewebe hält nicht nur alle Organe des Körpers zusammen, sondern verbindet auch die Organzellen mit der Blutflüssigkeit.
Es hat eine wichtige Transitfunktion beim Transport von Stoffwechselprodukten (Sauerstoff, Kohlendioxid, Nährstoffe, Säuren, Basen, Wasser usw.) von den Blutkapillaren in die Zellen und umgekehrt. Das Bindegewebe ist aktiv an diesen Transportprozessen beteiligt, da es filtert, speichert und puffert. Die stark verzweigten Eiweiss-Zucker-Bausteine, aus denen das Bindegewebe aufgebaut ist, verändern ihre Eigenschaften bereits bei einer leichten Änderung des Blut-Pi. Diese Zuckerbausteine (sog. Glucosaminoglycane) des Bindegewebes sind für die Wasserverbindung verantwortlich.
Das im Bindegewebe eingelagerte Wasser garantiert die Elastizität und Flexibilität des Bindegewebes. Kommt es zur vermehrten Anflutung von Säuren, wird der Wasserbindungs-Effekt aufgehoben und die Elastizität und Flexibilität vermindert.

Zusätzlich wird auch der Filtrationseffekt des Bindegewebes beeinträchtigt. Das heisst, die Stoffwechsel-Endprodukte werden nicht mehr vollumfänglich aus den Zellen abtransportiert. Gleichzeitig können die Zellen jedoch auch nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Das Ergebnis sind mangelernährte und verschlackte Zellen, von denen kaum noch eine volle Funktionsfähigkeit erwartet werden kann.
Mit fortschreitendem Alter und einhergehender Übersäuerung ist die Funktion des Bindegewebes durch die abgelagerte Schlacke zunehmend eingeschränkt. Das merken wir beispielsweise am Zustand der Haut (sie wird schlaff und faltig), der Gelenke (sie büssen an Beweglichkeit ein) und auch am Zustand der Sehnen und Bänder (sie sind nicht mehr so belastbar wie in jungen Jahren).
Bei den meisten Frauen zeigt sich die Bindegewebsschwäche früher oder später in Form von schlaffer Haut und Dellen vor allem am Po und an den Beinen. Die sogenannte Cellulite intensiviert sich von Jahr zu Jahr und auch die Neigung zu Krampfadern wird immer ausgeprägter.

Um das Bindegewebe daher zu entlasten und ihm seine ursprüngliche Funktionsfähigkeit wieder zurückzugeben, müssen zunächst einmal die Stoffwechselabfallprodukte – die Schlacken – aus dem Körper entfernt werden“.

Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Seit langem nutzen wir Basische Bäder, die leicht zu Hause regelmäßig angewendet werden können. In einem solchen Bad ist es möglich, sich zu entspannen und neue Kraft zu tanken. Durch die Osmose der Haut, werden die Säuren in das Badewasser geleitet. Allerdings tritt dieser Effekt erst nach ca. 30 Minuten ein. Je länger man im Wasser sitzt, desto mehr Säuren können entweichen. Sinnvoll ist es, zwischendurch den ganzen Körper abzubürsten.

Auch basische Fußbäder oder auch basische Strümpfe sind eine tolle Erfindung, dem Körper diese Schlacken zu entziehen.

In einem morgendlichen Basendrink, einen halben Teelöffel Kaisers Natron in ein Glas Wasser geben, können mehr Säuren neutralisiert und ausgeschieden werden.

Durch basische Ernährung, frisches Obst und Gemüse, Beeren und Kräuter, wird es möglich, präventiv seinen Körper in Balance zu halten. Ganz wunderbar finde ich die Erfindung der Smoothies. Wir machen abwechselnd  rote und grüne Drinks und die ganze Familie möchte darauf nicht verzichten. Wir genießen den „Frischekick“.

Lass es dir gut gehen und bleib gesund und frisch

Elvira